ON-OFF-Artprojects


macht bis auf weiteres keine Ausstellungen mehr.

Ike Clef-Prahm vertritt z.Zt nur noch ein Kunstwerk: „The Head“ des schwedischen Künstlers Peter Hellbom († 2011). „The Head“ dürfte der einzige Heißluftballon sein, der von einem Künstler gestaltet wurde und noch im Einsatz ist. In Hellboms Sinn soll er dort präsentiert werden, „wo Menschen nachdenken sollen“. Unser Motto lautet daher „Use your head, hollow your heart“.

Das Kunstwerk wurde zuletzt in Israel aufgestellt: in Tel Aviv an der Stelle, wo Jitzchak Rabin, Friedensnobelpreisträger und zweifacher israelischer Ministerpräsident, 1995 ermordet wurde, was damals den Friedensprozess im Nahen Osten („Oslo-Abkommen“) beendete. Außerdem zeigten wir „The Head“ am Berg Massad. Er fuhr ebenfalls nahe der Grenze zum Gaza-Streifen. Fotos und Filme siehe www.facbook.com/onoff.art

ON-OFF wurde 2007 von Ike Clef-Prahm initiiert und verfolgte primär das Ziel, junger Künstlerinnen und Künstler vor Ort zu fördern. Bis Ende September 2010 wurden auch unter anderem auch Ateliers zu günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt.

In diesen Studios des Projekts „Celsius 13“ kamen BildhauerInnen, MalerInnen, Filmemacher, Designer, Foto- und Performance-KünstlerInnen in Kontakt mit anderen Ausdrucksformen und Umfeldern. Hier entstanden Austauschprogramme und interdisziplinäre Projekte.

In zwei großen Ausstellungsräumen unter dem Shed-Dach ehemaliger Produktions-Hallen einer Wurstfabrik hatten Ausstellungen überwiegend gesellschaftlich / politischen Bezug. Die Ausstellung „The Window“ von Sylvia Henze machte mit der Frage den Anfang, wie kriegerische Auseinandersetzungen und politische Fehlentscheidungen das Leben von Menschen prägen. Später folgten Ausstellungen am Spritzenplatz in Hamburg-Ottensen. Vom 20. März bis 10. April 2012 stellte ON-OFF in der Hamburger HafenCity im Überseequartier aus: in der Osakaallee 16.

Darüber hinaus kuratierte ON-OFF externe Ausstellungen und unterstützt Kunstbuch-Projekte.

Mehr darüber siehe Ausstellungen/Ausstellungsarchiv.

Ike Clef-Prahm ist der Meinung: „das Spannende liegt dazwischen“ – zwischen klassischen Ausstellungen, dem bekannten Galeriebetrieb und den Aktionen der Off-Szene. Daher ging ON-OFF nicht nur in der Kunst „dazwischen“, sondern auch in Räume, die zur Zwischennutzung zur Verfügung standen.